Atemrhythmus - Lebensrhythmus

 

,,Wenn der Atem wandert, wenn er unregelmäßig ist, ist der Geist unruhig. Wenn der Atem aber still ist, so ist es auch der Geist..." 

 

Die Art und Weise wie wir atmen drückt unser Befinden aus. Sensibel reagiert der Atem auf alles, was uns bewegt.

Gefühle, Gedanken und auch unsere Körperhaltung beeinflussen unseren Atem.

Unser natürlicher Atemrhythmus gerät aus dem Gleichgewicht, wenn Schmerzen, Konflikte und Überforderung längere Zeit bestehen

In vielen Kulturen ist Atem ein Weg zur Selbsterfahrung und Heilung. Es geht darum seinen Körper bewusster wahrzunehmen und den eigenen natürlichen Atemrhythmuss wieder zu finden.

Durch achtsames Spüren gewinnen wir innere Ruhe und Präsenz. Das Vertrauen in den eigenen Körper wird gestärkt. Spannungen können sich lösen. Der Atem wird freier, flexibler und vertieft sich. Wir erfahren unsereN Atem als tragende, ordnende und aktivierende Kraft, die uns bei Bewältigungen von Konflikten und Störungen hilft.

 

Die Atmung hilft dem Körper, sich Veränderungen anzupassen. Auf der anderen Seite hat jede Störung des natürlichen Atemrhytmus auch eine Störung im gesamten Organismus zur Folge, die sich wissenschaftlich einwandfrei nachweisen lässt.

 

Achtsamkeit

 

Ein in Meditation erfahrener Mann wurde einmal gefragt, warum er trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sein könne. Er sagte:

Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich spreche, dann spreche ich...

Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten: Das tun wir auch, aber - was machst du noch darüber hinaus?

Er sagte wiederum:

Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich,

wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse dann esse ich,

wenn ich spreche, dann spreche ich...

Wieder sagten die Leute: Das tun wir doch auch. Er aber sagte zu ihnen:

NEIN,

wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,

wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.

 

ACHTSAM sein bedeutet, aufmerksam mit inneren und äußeren Vorgängen umzugehen. 

Aufmerksam durch die Welt zu gehen und dabei ,,das ganze Bild" wahrzunehmen.

Durch Meditations- und Körperwahrnehmungsübungen wird in der Praxis die Achtsamkeit trainiert.

 

Achtsamkeit

- Nicht - Beurteilen

- Geduld

- den Geist des Anfängers bewahren

- Vertrauen

- Loslassen / Nicht - Greifen

- Akzeptanz

- Im Augenblick leben

 

* Stressmuster erkennen

* mit negativen Gefühlen umzugehen

* bessere Körperwahrnehmung ( neutral bzw objektiv )

* Gelassenheit

* Konzentrationsfähigkeit

 

Übungen:

* Körperwahrnehmung - Body Scan

* verschiedene Achtsamkeitsmeditationen

* Alltagstransfer

 

YOGA WALKING

 

,,Beginne mit der Liebe zu dir selbst und dann lass die Menschen an deinen Strahlen und deinem Glanz wärmen."                                                                         

Yoga-Walking kombiniert Gehen ( walking ) mit bewusster Atemführung und Elementen aus dem Yoga.

Walking fördert das Herz-Kreislaufsystem, kurbelt den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an und kräftigt die Muskulatur.

Die aufmerksame Atemführung in Verbindung eines Mudras ( Fingerstellung ) oder Mantras

( Wiederholen von Klangsilben oder Wörtern ) wirkt meditativ führt zu einem ,,klaren" Geist.

Dadurch werden Energiereserven geweckt, Spannungen abgebaut und man fühlt sich mental ausgeglichener und gelassener..

 

Yoga-Walking ist eine Technik bei der bestimmte Atemmuster mit dem Rhytmus des Gehens synchronisiert werden und gleichzeitig eine meditative Aufmerksamkeit aufrechterhalten wird.

 

Verbesserung bei:

- Ängstlicheit

- Stress

- Bluthochdruck

- Depressionen

- Impulsivität

- Rückenschmerzen

- Übergewicht

- Erschöpfung

 Mentale Wirkung

- Schöpft neue Energie

- Gelassenheit

- innere Anspannung wird abgebaut

- man erhält einen ,,klaren" Kopf, durch die Unterbrechung des ständigen Gedankenstroms

 Physiologische Wirkung

- fördert das Herz-Kreislaufsystem

- kurbeltStoffwechsel und Fettverbrennung an

- kräftigt die Muskulatur

- Immunsytem wird gestärkt

 

Klangschalen...

 

Klangschalen /Behandlung /Massage/ Meditation

Klang bedeutet Schwingung und Schwingung bedeutet Energie.

 

Eine Klangmassage wirkt alleine schon aufgrund physikalischer Gesetzmäßigkeiten. Über Schall wird Schwingung auf den Körper übertragen und löst dort Resonanzprozesse aus. Auf physischer, energetischer und psychischer Ebene.

Klänge unterstützen das natürliche Harmonisierungsbestreben des Körpers, dass heißt, es begünstigt damit die Anregung der Selbstheilungskräfte, über die übrigens jeder! Mensch verfügt.

Alles gerät bis in die Zellen in Schwingung = Zellmassage. Der gesamte Körper schwingt.

Klänge berühren uns auch auf einer tieferen emotionalen Ebene. Sie wecken schnell ein Gefühl von Sicherheit,

Geborgenheit und tiefes Vertrauen. So ist Entspannung und Loslassen möglich.

Es gibt uralte Erkenntnisse über die Wirkung von Klängen.

Klangschalen gab es schon vor 5000 Jahren in Indien und Tibet. Ursprünglich kommen sie aus dem Himalaya.

 

Wirkung :

- positiver Einfluss auf Intuition und Kreativität, sowie Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit

- unterstützt die Selbstheilungskräfte

- energetisiert den Körper

- Wahrnehmung wird gefördert

- Loslassen und Neuordnung wird möglich

- ausgleichende harmonisierende Wirkung auf Aura, Chakren und Meridiansystem (energetisches Körpersystem)

- tranceähnlicher Zustand

 

Klänge bringen uns oft sehr schnell mit unseren Gefühlen in Kontakt.

Sie leiten uns in die Wahrnehmung, in unser Inneres. Weiterentwicklung wird möglich.

Wir können Freude am Leben gewinnen.

 

Meditation

 

Die Meditation stellt eine andere Form der Entspannung dar. Meditation ist eine Erfahrung, die nicht beschrieben werden kann, genauso wie einem blinden Menschen Farben nicht beschrieben werden können. Durch Meditation wird die Wahrnehmung geschärft und die Distanz zum Alltag ermöglicht. Verdrängtes kann bearbeitet werden, Entscheidungen können getroffen und Lösungen gefunden werden. Man wird gelassener, geht liebevoller und aufmerksamer mit sich und seiner Umwelt um. Man erfährt das wahre Selbst - das was wichtig ist.

Zahlreiche wissenschaftlichen Studien belegen, das Meditation nicht nur in der Selbstwahrnehmung der Praktizierenden zu einem besseren Lebensgefühl führt, sondern auch auf körperlicher Ebene nachvollziehbare Spuren hinterlässt:

Regulierung geistiger Funktionen wie Konzentration und Aufmerksamkeit.

Zusätzlich stößt es im Immunsystem und auf der Zellebene die Selbstheilungsprozesse an.

 

Meditation &

Wissenschaft 2010

Interdisziplinärer Kongress                                                                  26. - 27. November 2010 Berlin

zur Meditations- und Bewusstseinsforschung  

 

P r e s s e m i t t e i l u n g   

Achtsamkeitspraxis aktiviert die ( Selbst-) Heilungsprozesse von Körper und Geist

Überblick über aktuelle wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Meditation im

medizinisch-therapeutischen Kontext.   

Berlin, 26. November 2010. Zahlreiche wissenschaftichen Studien belegen, dass Meditation nicht nur in der Selbstwahrnehmung der Praktizierenden zu einem besseren Lebensgefühl führt, sondern auch auf körperlicher und geistiger Ebene nachvollziehbare Spuren hinterlässt. Sie trägt zur Regulierung geistiger Funktionen wie Konzentration und Aufmerksamkeit bei, stößt im Immunsystem und auf der Zellebene ( Selbst- ) Heilungsprozesse an, fördert im therapeutischen Kontext die Gesamtbefindlichkeit von Patienten und wirkt sich positiv bei der Behandlung von hohem Blutdruck, Herz-Kreislaufproblemen oderSchmerzen.

Mehr Konzentration und graue Substanz - 

Meditation hinterlässt im Gehirn Spuren   

Die durch die Meditation hervorgerufene Entspannungsantwort des Körpers führt insgesamt zu einem abnehmenden Hirnstoffwechsel und zu einer Zunahme der Aktivität in Hirnarealen, die der Aufmerksamkeit und Konzentration dienen ( beispielweise Merkfähigkeit, Fertigkeits- und Arbeitsgedächtnis)

Bei Langzeitpraktizierenden von Achtsamkeitsmeditation zeigt sich eine Zunahme der grauen Substanz im Gehirn in Bereichen, die sich mit der Selbstwahrnehmung beschäftigen, für die Verarbeitung von Sinneseindrücken und die Körperwahrnehmung zuständig sind sowie für die so genannte exekutive Kontrolle, darunter Verstand, Gedächtnis und Vernuft. Darüber hinaus scheint Meditation dem altersbedingten Abbau der grauen Substanz entgegenzuwirken.

Bei sehr erfahrenen, lange praktizierenden Meditierenden zeigen sich in EEG- Messungen hochfrequente Gammawellen - aus wissenschaftlicher Sicht möglicherweise ein Indiz für Erfahrungen der Einheit und Verbundenheit, respektive spirituelle ,,Erleuchtungserfahrungen".

Bluthochdruck, Herz- Kreislauf- Probleme, Schmerzen-

Achtsamkeit als wirksame Ergänzug therapeutischer Verfahren

Meditation führt zu einer physiologischen Entspannungsreaktion - als physiologischem Gegenspieler zum Stress -und kann im therapeutischen Kontext einen Beitrag zur Verbesserung der Gesamtbefindlichkeit von Patienten leisten. Bei der Rehabilitation von Herzpatienten zeigte sich beispielsweise, dass diese, wenn sie meditieren, weniger Angst empfinden und eine geringere Depressionsrate aufweisen. Zugleich stellte sich bei ihnen ein ,,spirituelles Wohlbefinden" ein. Diese positiven Wirkungen stehen in direktem Zusammenhang mit der Meditationsdauer- je häufiger und länger die Patienten meditierten, desto höher ihr Wohlbefinden und desto geringer ihre Neigung zu Angst und Depressionen.

Insgesamt trägt die Meditation nachhaltig zu einer Verbesserung der Stimmungslage bei und führt zu einer verbesserten Antwort des Immunsystems. Dieser Effekt ist beispielsweise der Antikörperbildung nach einer Grippeimpfung dienlich. Ihre moderate bis mittelstarke Effektivität macht Meditation zu einer wirksamen Ergänzung konventioneller medizinischer und therapeutischer Verfahren. Eine Wirksamkeit konnte bereits bei einer Vielzahl von stressassoziierten Erkrankungen und Symptomen wie Bluthochdruck,

Herz-Kreislauf-Problemen, Schmerzen, Kopfschmerzen, Entzündungskrankheiten, Schuppenflechte, Angst, Depressionen oder Schlafproblemen nachgewiesen werden.

 

Imagination - Visualisierung

 

Entspannung und Visualisieren gehören zu sehr wertvollen Verfahren.

Visualisieren bedeutet ganz einfach, dass wir uns Erfahrungen aus der Vergangenheit in Form von Bildern in Erinnerung rufen oder das wir uns Ideen für die Zukuft bildlich ausmalen.

 

Wir sehen die Bilder sozusagen vor unserem inneren Auge. Ebenso wie tatsächliche Wahrnehmung in der Realität, lösen die vorgestellten Bilder Gefühle und Körperreaktionen in uns aus.

In Form von Vorstellungsübungen bzw Imaginationsübungen, wird die Visualisierung in der Therapie eingesetzt, um z. B. neues Verhalten einzüben oder Schmerzzustände zu mildern.

Bei ,,Phantasiereisen"  kommt auch die Imagination zum Einsatz, bei dem der Therapeut oder Entspannungstrainer im Klienten durch die Beschreibung einer bestimmten Situation ( Strandwanderung, Waldspaziergang, Blumenwiese ) bestimmte Bilder und damit verknüpft Entspannungsgefühle wachruft.

 

Die Imagination wird unter anderem in der Behandlung von Angststörungen, chronischen Schmerzen, Schlafstörungen, der Posttraumatischen Belastungstörung eingesetzt.